Steinatal-Safaris 2025 – unvergessliche Augenblicke

Naturphänomene, Lernorte, Schutzräume

Natur, die kribbelt.

KLIMENZ zieht Bilanz: neun Safaris, sieben Erlebnisstationen und inspirierte Gruppen aus ganz Deutschland.
2025 stand im Zeichen der Umweltbildung. Die Touren zeigten, wie wertvoll das Steinatal vor Waldshut-Tiengen ist – für Artenvielfalt, Klima und Menschen.
Jede Safari brachte neue Fragen, Perspektiven und viele Momente des Staunens.
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In sieben Stationen Natur begreifbar machen

Unsere bewährten Safaris führten 2025 erstmals “nur” über sieben Stationen – ein kompakter Querschnitt durch das Ökosystem Steinatal. Jede Station öffnete ein eigenes Fenster in die Landschaft:

1. Unterer Canyon

Der erste Blick in die Tiefe – Geologie zum Anfassen. Steile Felswände, typische Muschelkalkstrukturen und jahrtausendealte Erosionsspuren prägen den Einstieg ins Steinatal.

Steile Felswände in Muschelkalkstrukturen               Foto: Vereinsarchiv

Wasserfall ohne Wasser –  in Dürreperioden kämpfen Fische im “Teufelsloch” unterhalb der Steina-Versickerung ums Überleben.                                                                                               Foto: Vanessa Kasseckert

2. Oberer Canyon

Wo Wasser verschwindet beginnt die Wadi-Landschaft der Steina.
Wadi-Wanderer erleben hautnah, wie Fließgewässer in Karstgebieten unter die Erde treten – ein seltenes Naturphänomen in Süddeutschland.

Schluchten und Canyons als illegale Mülldeponien.  Foto: Vereinsarchiv 

Leergelaufenes und ausgetrocknetes Bachbett –  in Dürreperioden tritt illegal entsorgter Müll zutage.                         Foto: Vanessa Kasseckert

a) Landschaft & Geologie

Im unteren Steinatal trifft die Steina auf zerklüfteten Muschelkalk. Das Bachbett windet sich durch zwei kleine Canyons mit porösem Gestein – ideale Bedingungen für das seltene Karstphänomen der Steina-Versickerung.

b) Versickerung & Wasserhaushalt

Ein Großteil des Wassers verschwindet hier im Untergrund. Längere Trockenperioden – zunehmend bis zu zehn Monate – lassen das Bachbett austrocknen. Das versickerte Wasser tritt 1,6 km weiter in den Karstquellen von Lauchringen wieder hervor.

c) Geologische Besonderheiten

Der Muschelkalk zeigt quarzreiche Schichten mit Pyritkristallen (beschrieben von Rudolf Metz). Beim Bau der A98 wurde 1991 eine über 100 m lange Höhle entdeckt – inklusive eines Kieferfragments des urzeitlichen Reptils Placodus. Die Höhle ist heute verschlossen, bleibt aber ein geologischer Schlüsselpunkt.

d) Ökologie & aktuelle Herausforderungen

Das Natura-2000-Gebiet bietet Lebensraum u. a. für Wasseramsel und Eisvogel. In Trockenzeiten entsteht ein „Wadi“ mit isolierten Gumpen, in denen Fische und Krebse ums Überleben kämpfen. Gleichzeitig nimmt die illegale Müllentsorgung ständig zu = dringender Handlungsbedarf.
Freiwillige wie KLIMENZ, die Klettgau Cleaners und der Landesfischereiverband reinigen das Bachbett regelmäßig in Trockenphasen.

e) Bildung, Erlebnis & Schutzmaßnahmen

Die Steina-Versickerung, das “Teufelsloch” und die Müllaktionen sind feste Bestandteile der Umweltbildung. Im Projekt „Biodiversitätsorientierte Schwammlandschaft Unteres Steinatal“ vermittelt KLIMENZ das Zusammenspiel von Geologie, Gewässerdynamik und Biodiversität.

Geplant sind Infotafeln, eine Aussichtsplattform, ein Artenschutzturm, Wegschranken und ein höherer Schutzstatus – etwa als Naturdenkmal. Naturdenkmäler dienen als Botschafter des Umweltgedankens und stärken das Bewusstsein für verantwortungsvolle Landschaftspflege.
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3. Gewässerrandstreifen

Lebensader und Klimapuffer zugleich. Uferbereiche zeigen, wie wichtig naturnahe Randstreifen für Artenvielfalt, Auenwälder, eine nachhaltige Wasserwirtschaft und den Klimaschutz sind.

Hier fehlt der gesetzlich vorgeschriebene Gewässerrandstreifen von 10 m ab Böschungsoberkante beidseits der Ufer.          Foto: Vereinsarchiv

Gewässerrandstreifen sind mehr als ökologische Puffer – sie sind Lernräume für nachhaltiges Landschaftsmanagement. In der Klimakrise gewinnen sie für Umweltbildung und Bewusstseinsarbeit an Bedeutung

Für KLIMENZ sind Gewässerrandstreifen zentrale Elemente der
„Biodiversitätsorientierten Schwammlandschaft Unteres Steinatal“, die Wasser speichert, kühlenden Schatten spendet, Klimaextreme mildert, Bibermanagement unterstützt und vielfältige Lebensräume schafft.                                                                      Fotos: Vereinsarchiv

a) Klimaschutz erlebbar machen

Gewässerrandstreifen verdeutlichen, wie Landschaften CO₂ binden, Wasser zurückhalten und Hitze reduzieren. Sie zeigen, dass wirksamer Klimaschutz lokal beginnt – durch intakte Naturstrukturen, die das regionale Klima stabilisieren.

b) Mikroklima verbessern

Pflanzenreiche Uferzonen wirken wie natürliche Klimaanlagen: Sie kühlen durch Verdunstung, spenden Schatten und erhöhen die Luftfeuchtigkeit. Der Temperaturunterschied ist direkt spürbar und macht ihren Wert für hitzebelastete Regionen deutlich.

c) Artenvielfalt stärken

Als Biodiversitäts-Hotspots bieten sie Rückzugsräume für Insekten, Amphibien, Vögel und Kleinsäuger. Durch unmittelbare Beobachtung entsteht Wertschätzung für komplexe Ökosysteme – und Motivation zum Naturschutz.

d) Niedrigschwellige Umweltbildung

Gewässerrandstreifen sind leicht zugänglich und didaktisch wertvoll. Sie machen ökologische Prozesse greifbar und schaffen emotionale Verbindungen als Grundlage nachhaltigen Handelns.

e) Sensibilisierung für Schwammlandschaften

Sie zeigen exemplarisch, wie Landschaften Wasser aufnehmen, speichern und dosiert abgeben – ein Schlüssel zur Anpassung an Dürren, Starkregen und Extremwetter.

KLIMENZ versteht Gewässerrandstreifen als Orte des Lernens und Erlebens. Sie verbinden Klimaschutz, Biodiversität und Wassermanagement zu einem ganzheitlichen, verständlichen Zukunftsmodell. Hier werden ökologische Zusaamenhänge direkt erlebbar.  
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4. Steina-Wehr Detzeln

Ein Stück Geschichte, ökologisch eingebettet in den heutigen Flusslauf. Das Wehr könnte als Krebssperre fungieren gegen invasive Arten und bietet im Hochsommer den Kinder in Detzeln .ein kleines Freibad.

Natur erleben • Wasser verstehen • Arten schützen                                                                                                            Foto: Vanessa Kasseckert

Das Ökomobil zu Gast in Detzeln beim Steina-Wehr.                                                                                                                        Foto: Vereinsarchiv

a) Ein besonderer Lern- und Erlebnisort

Das Steina-Wehr in Detzeln ist seit vielen Jahren ein beliebter Platz für kleine und große Entdecker. Hier verbinden wir Naturbeobachtung, Spielen und Forschen:

  • Aktionen mit Ökomobil und Fischmobil
  • Tiere und Pflanzen direkt am Wasser bestimmen
  • gemeinsame Müllsammel- und Putzaktionen
  • ein naturnahes Wassererlebnis für Kinder in den Sommermonaten
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So wird die Steina zu einem lebendigen Klassenzimmer – mitten in der Natur.

b) Zuständigkeit & aktueller Sachstand

Für das Wehr ist die untere Wasserbehörde des Landkreises Waldshut verantwortlich. Derzeit gibt es keine offizielle behördliche Einstufung des Wehres als Krebssperre oder artenschutzrechtliche Barriere.

c) Artenschutz in Prüfung

Bei gemeinsamen Vor-Ort-Terminen haben die Fischereibehörde und der Landesfischereiverband mündlich angeregt, dass das Wehr grundsätzlich geeignet sein könnte, invasive Flusskrebse zurückzuhalten. Um dies verbindlich zu klären, stehen noch aus:

  • ein fachliches Konzept,
  • ein ökologisches Gutachten,
  • eine wasserrechtliche Prüfung.
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KLIMENZ begleitet diese Schritte offen und konstruktiv.

d) Hochwasser: Bewusstsein schaffen

Die Steina kann bei Starkregen schnell anschwellen.
Verklausungen durch Totholz erhöhen das Risiko zusätzlich.
Das Wehr ist deshalb auch ein wichtiger Punkt für Sicherheit und Aufklärung im Rahmen unserer Steinatal-Safari.

e) Unser Weg nach vorn

KLIMENZ setzt sich dafür ein, gemeinsam mit Fachstellen und der Wissenschaft zu prüfen, ob das Wehr langfristig als Krebsbarriere geeignet ist. Eine transparente Planung – ökologisch, pädagogisch und behördlich abgestimmt – ist dabei unser Ziel.
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5. Steinbruch und Krebsbach-Wasserfall

Naturdenkmal zwischen Felsen und Renaturierung. Der 31-Meter-Wasserfall beeindruckt durch seine Höhe; der Steinbruch der PWD (Porphyrwerk Detzeln) eröffnet Chancen für Renaturierung und ungewöhnliche Mikrohabitate.

Narben im idyllischen Steinatal                                   Foto: Vereinsarchiv

Reifenwaschanlage                                                      Foto: Vereinsarchiv

erfolreiche Gewässerputzete mit PWD                       Foto: Vereinsarchiv

KLIMENZ-Vorstandsmitglieder am Krebsbachwasserfall im Gespräch mit MdL Niklas Nüssle (rechts)                                   Foto: Vereinsarchiv

Was passiert im Steinatal?

Das Porphyrwerk Detzeln (PWD) der Eberhard Unternehmungen prägt das Steinatal seit Jahrzehnten. KLIMENZ beleuchtet Entwicklungen im Tal sachlich, lösungsorientiert und mit dem Ziel, Natur, Lebensqualität und wirtschaftliche Interessen in Einklang zu bringen.

a) PWD im Steinatal – Bedeutung und Verantwortung

PWC gewinnt Porphyrgestein für regionale Bau- und Infrastrukturprojekte. Die Modernisierung der Aufbereitung zeigt Investitionen in Effizienz und Emissionsminderung. Diese betriebliche Relevanz anerkennt KLIMENZ – zugleich erwarten wir klare Strategien für Umwelt- und Gewässerschutz.

b) Umweltbildung, Renaturierung und neue Chancen

Offizielle Umweltbildungsprogramme von PWC sind bislang kaum öffentlich dokumentiert. Gleichzeitig zeigen Erfahrungen vor Ort: Renaturierungen sind möglich und wirksam.

KLIMENZ setzt auf konkrete Maßnahmen wie:

  • Uferbegrünungen und schattenspendende Gehölze
    (z. B. Schwarzerlen),
  • Stabilisierung des Mikroklimas,
  • Lebensraumverbesserungen entlang der Steina.
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Ein besonderes Zukunftspotenzial liegt am Krebsbach-Wasserfall – einer beliebten Naturattraktion. Hier könnte ein umweltpädagogischer Erlebnis-Lehrpfad entstehen, der Besucher*innen vom Wasserfall bis zum Kolk führt und ökologische Zusammenhänge anschaulich macht.

c) Abbau, Erweiterung oder Nachnutzung?

In der Region wird über mögliche Erweiterungsflächen diskutiert. Bedenken betreffen vor allem:

  • mehr Verkehrs- und Staubbelastung,
  • Auswirkungen auf Wasserqualität und Uferzonen,
  • Sprengungen und Erschütterungen.
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KLIMENZ plädiert für Transparenz, Dialog und verbindliche Nachnutzungspläne, die Naturräume sichern, statt weiter zu verkleinern.

d) Umweltwirkungen und lokale Verantwortung

Relevante Herausforderungen im Tal:

  • Feinsedimente und Staub können die Steina und ihre Artenvielfalt beeinträchtigen.
  • Uferbeschädigungen verschlechtern Schatten, Temperaturregulation und Mikroklima.
  • Sprengungen belasten Anwohner, Böden und Wildtiere.
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Positiv hervorzuheben:
Jährlich finden gemeinsame Gewässerputzaktionen statt – getragen von PWD, KLIMENZ, Fischpächtern und lokalen Fußballvereinen. Diese Kooperationen zeigen, dass gemeinsames Handeln wirkt und das Tal ökologisch stärkt.

e) Ausgezeichnete Kreislaufwirtschaft: Umweltpreis 2020

Die Eberhard Unternehmungen erhielten 2020 den Umweltpreis der Wirtschaft für vorbildliches Urban Mining – die Rückgewinnung hochwertiger Baustoffe aus Rückbauprozessen. Diese Innovationskraft kann ein Vorbild für nachhaltiges Handeln im Steinatal sein.

f) KLIMENZ-Ausblick: Schutz, Dialog, Zukunft

KLIMENZ arbeitet daran, im Steinatal:

  • Gewässer zu schützen,
  • Renaturierungsflächen zu sichern,
  • Umweltbildung auszubauen (z. B. am Krebsbach-Wasserfall),
  • naturverträgliche Nachnutzungskonzepte zu etablieren.
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Nur wenn wirtschaftliche Nutzung und ökologische Verantwortung zusammengeführt werden, kann das Steinatal ein lebendiger Natur-, Kultur- und Erholungsraum bleiben.

 

6. Artenschutzgebiet Fockeltengraben

Praktischer Naturschutz von Edelkrebs bis Makrozoobenthos. Proben, Gewässeranalysen und der Ausbau kleiner Biotope machen Artenschutz hier greifbar. Das Klassenzimmer „Villa Hechtsruh“ im FFH-Schutzgebiet ist ein bewährter Ort für Schulklassen und Jugendgruppen im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).

Eisvogel        Foto: M. Weihrauch

Libelle             Foto: D. Schäuble

FFH-Gebiet im Steinatal

Edelkrebs    Foto: Vereinsarchiv  

feuersalamander

Feuersalamander   Foto: H. König

Auswilderung von Greifvögeln

Rotmilan             Foto. C. Füldner

Parasol (Riesenschirmling)

Prachtlibelle    Foto: D. Schäuble

Zitronenfalter   Foto: D. Schäuble

Rotkehlchen  Foto: V. Kasseckert

Maron              Foto: D. Schäuble

Trollblume      

Marienkäfer     Foto: D. Schäuble

Klettgau Cleaners Video Youtube

“Müllionäre”            Foto: A. Otte

Siebenschläfer  

Feuchtbiotop

Foto: Touristinfo Baiersbronn

Makrozoobenthos   Foto: LFVBW

Fliegenpilze

Monitoring Wassertemperatur, Niederschlagsmenge, Wasserquaiität 

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Biodiversität liefert Nahrung, sauberes Wasser und stabile Ökosysteme – die Grundlagen unseres Lebens. Geht Artenvielfalt verloren – wenn wir nicht helfen – schwinden natürliche Schutzmechanismen vor Krankheiten, Extremwetter und Ressourcenknappheit.


7. Gemeinsamer Ausklang

Austausch, regionale Stärkung und Raum für Fragen. Ob im Grünen Klassenzimmer beim KLIMENZ-Vereinsheim in Tiengen oder bei der Villa Hechtsruh („Hexenhaus“) im Fockeltengraben – der Abschluss jeder Safari bietet Gelegenheit für Gespräche, Vernetzung und neue Projekte.

Gemütliches Beisammensein in “Villa Hechtsruh”        Foto: D. Schäuble

Besondere Gruppen –
ein Mosaik aus Perspektiven 2025

Naturerleben verbindet Menschen. Die Safaris 2025 begleiteten sehr unterschiedliche Gruppen – jede brachte eigene Energie, Expertise oder Neugier mit. Dazu gehörten:

  • Naturschutzstreife zum Jahresbeginn, mit den „Müllionären“ der KLETTGAU CLEANERS, Landschaftsgärtner und Botaniker,
  • Pressereferent des LFVBW (Landesfischereiverband) mit Team,
  • Gutachter vom LNV (Landesnaturschutzverband)
  • Freie Crossmedia-Redakteurin und SÜDKURIER,-Redakteurin,
  • Klimaschutzmanager der Stadtwerke Waldshut-Tiengen mit Team,
  • KLIMENZ-Mitglieder aus Friedrichshafen/Kenia,
  • Naturfreunde und Tierschützer aus Gladbeck (NRW),
  • Extra-Familientour u.a. mit  Bergsteigerseil beim Angeln,
  • Fachreferent Gewässer BW und Bezirksreferent Jugend aus Vöhrenbach vom LFVBW mit Team,
  • stimmungsvoller Jahresabschluss im idyllischen Steinatal für KLIMENZ-Mitglieder und Gäste.
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Jede Gruppe bereicherte das Jahr mit Gesprächen, Ideen und echter Wertschätzung für diesen besonderen Naturraum.
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Oberhalb vom Steinbruch – gemeinsamer Ausklang einer unvergesslichen Steinatal-Safari im November 2025: Wo Natur, Begegnung und Vision sich treffen – bereit für neue Abenteuer im kommenden Jahr.                                                                                      Foto: Vanessa Kasseckert

Warum das Steinatal auch 2026 begeistert

Ein Naturjuwel, das bleibt und doch bei jedem Besuch ein neues Gesicht zeigt. Das Steinatal inspiriert durch seine Landschaft und als lebendiges Lehrbuch für ökologische Zusammenhänge.
Auch 2026 öffnen wir wieder den Weg für geführte Safaris – mit vertrauten Stationen, neuen Impulsen und frischen Themenschwerpunkten. – mit PKW (2-4 Pers.), Kleinbus (5-8 Pers.) oder als Fahrradtour (maximal 15 Pers.).

Individuelle Termine und Anmeldung wie gewohnt direkt bei KLIMENZ.

      KLIMENZ.DE
📧 info@klimenz.de
📞 +49 (0)152 3898 3137

Verein(t) für Natur-, Umwelt- und Klimaschutz