

KLIMENZ – Erlebbare Umweltbildung e. V. lädt alle natur-, klima- und umweltschutzinteressierten Menschen herzlich zur Gewässerputzete Steina-Canyons 2026 ein.
Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, die Steina als wertvollen Lebensraum zu schützen, die Wasserqualität zu verbessern und Natur aktiv erlebbar zu machen – denn sauberes Wasser ist im (Klima-)Wandel keine Selbstverständlichkeit.
Die Steina mit ihren Canyons ist weit mehr als ein „normales“ Gewässer vor den Toren der Großen Kreisstadt Waldshut-Tiengen:
Illegale Müllentsorgung, Verunreinigungen und Verklausungen gefährden diesen wertvollen Naturraum. Mit der Gewässerputzete setzen wir ein sichtbares Zeichen für aktiven Gewässerschutz – lokal, gemeinschaftlich und wirkungsvoll.
Bei der Gewässerputzete arbeiten wir Hand in Hand:
Die Gewässerputzete richtet sich an:
Ob mit oder ohne Vorerfahrung im Umweltschutz: Jede helfende Hand zählt. Gemeinsam machen wir die Steina sauberer und schützen wertvolle Lebensräume nachhaltig.
Alle Aktivitäten stehen im Zeichen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) –
verständlich, praxisnah und generationenübergreifend.


Cleanup im Steina-Wadi
In den trockengefallenen Steina-Canyons wurden zahlreiche Abfälle illegal entsorgt – darunter Autoreifen, Plastik- und Glasflaschen, Hausmüll, Hausrat, Plastiktüten, Alteisen, Drähte und Kleidungsstücke. Der Müll wird von KLIMENZ geborgen und fachgerecht der umweltgerechten Verwertung zugeführt. Oft ist der Unrat unter Geröll und Erdschichten verborgen oder bereits stark verwittert, was den Einsatz besonders aufwendig macht. Fotos: Andreas Otte

Abenteuerlicher Cleanup in der Steina
Der Cleanup wird zu einer eindrucksvollen Wadi-Wanderung durch das unwegsame Bachbett der wildromantischen Steina. Eingebettet in artenreiche Auenwälder führt der Weg vorbei an markanten Muschelkalkfelsen und eröffnet faszinierende Einblicke in die vielfältige Flora und Fauna dieser einzigartigen Naturlandschaft. Foto: Andreas Otte

Kein Wasser, nur Müll: Das Teufelsloch zeigt die Klimakrise
Das „Teufelsloch“ ist zum Wasserfall ohne Wasser geworden – früher nur im Sommer, heute fast das ganze Jahr. Ursache ist der menschengemachte Klimawandel. In den letzten Restwassergumpen sammelt sich Müll, Fische und Krebse kämpfen ums Überleben und müssen gerettet werden. Foto: Vanessa Kasseckert

gemeinsame Gewässerputzete an den Steina Canyons …
mit dem Steinbruchbetreiber PWD und seinem Team, Klimabündnis Waldshut, mit dem Landesfischereiverband, mit den Klettgau Cleaners und KLIMENZ-Mitgliedern. Foto: Vereinsarchiv
Die Gewässerputzete wird unterstützt durch engagierte lokale und regionale Partner, darunter:
Gemeinsam vernetzen wir Menschen, Organisationen und Wissen – für ein l(i)ebenswertes Waldshut-Tiengen und eine (er)lebenswerte Region.

Geschäftsführer PWD Torsten Stockmann

Leitung Andreas Otte und Heinrich Befuss

Eine Putzete – auch CleanUp genannt – ist mehr als Aufräumen. Sie ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass wir Verantwortung übernehmen – für unsere Landschaft, unsere Gewässer und für das Miteinander vor Ort. Wer einmal selbst Müll gesammelt hat, sieht seine Umgebung mit anderen Augen.
Wir sind überzeugt:
Veränderung beginnt genau hier. Bei uns. Und mit uns.
Jedes aufgesammelte Stück Müll zählt. Denn besonders Kunststoff zerfällt mit der Zeit zu Mikroplastik – winzige Partikel, die in Böden und Gewässer gelangen. Dort bleiben sie über viele Jahre, binden Schadstoffe und werden von Tieren aufgenommen. Was so klein erscheint, kann große Auswirkungen haben – auf Natur, Nahrungsketten und letztlich auf unsere Gesundheit.
Mit einer Putzete setzen wir gemeinsam ein Zeichen:
Für saubere Wege statt weggeworfener Abfälle.
Für lebendige Landschaften statt schleichender Belastung.
Für eine Region, in der wir gerne leben.
Abfall gehört nicht in die Natur. Und richtig entsorgen ist einfach. Wo und wie das im Landkreis Waldshut geht, zeigt das Abfall-ABC des Landkreises.

Wer macht mit?
Einzelpersonen und Familien, Schulklassen, Vereine und Jugendgruppen, Unternehmen, Bildungseinrichtungen, Naturschutzorganisationen und Umweltpaten.
Termin
Samstag, 11. April 2026, 10:00 -12:30 Uhr.
Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt, außer bei Gewitter und Hochwasser. Bei Hochwasser wird die Veranstaltung auf den Herbst 2026 verschoben.
Treffpunkt
Steinatalstraße Richtung Detzeln (L159) ca. 50 m vor der Abzweigung Richtung Lauchringen (K6595). Bei der (offenen) Schranke parken. Dort ist die zentrale Sammelstelle. Am KLIMENZ-Infotisch (zwischen Schanke und “Jägerhütte”) werden die Gruppen eingeteilt.
Gruppen
Gruppe I:
Einstieg “Jägerhütte” zum oberen Canyon bis Steinaversickerung, bachaufwärts
Gruppe II:
Einstieg “Jägerhütte” via “Teufelsloch” (Wasserfall ohne Wasser), bachabwärts
(nur für geübte Wadi-Wanderer, lange Strecke, begleitet von Andreas Otte)
Gruppe III:
Parkplatz am unteren Canyon, Einstieg nach 100 m durch Auenwald, bachaufwärts
Grupp IV:
Parkplatz am unteren Canyon, Einstieg nach 100 m Auenwald, zum Eisenbahnviadukt, bachabwärts
Wichtig ist eine gute Kondition für sehr unwegsames Wadi (trockengefallenes Bachbett)
Betreuung
Klettgau Cleaners Tiengen (Andreas Otte/Heinrich Befuss)
Erlebbare Umweltbildung e.V. (u.a. Naturschutzwart Jörg Kasseckert).
Kosten
gratis, für die Helfer stehen Getränke und Vesper bereit, Spenden willkommen.
Kapazität
30 Personen in mehreren Gruppen.
Nötige Ausrüstung
Feste Wanderschuhe mit gutem Profil und robuste Kleidung, gegebenenfalls Regenschutz, Gartenhandschuhe und Fahrradhelm für Kinder und Jugendliche (Rutschgefahr auf nassen Steinen!), Greifzangen und Müllsäcke werden gestellt.
Hinweise
Anmeldung erbeten (wegen Bestellung der Vesper).
Teilnahme auf eigene Gefahr. Die Teilnehmer bzw. Erziehungsberechtigten sind einverstanden, dass während der Veranstaltung Fotos gemacht werden, die wir ausschließlich für Öffentlichkeitsarbeit verwenden.
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