Informativ – inspirierend – umweltbewusst
Eine geführte Pilzexkursion ist Naturkunde, Abenteuer, Kulinarik und Achtsamkeit in einem. Sie öffnet die Augen für eine Welt, die im Alltag oft verborgen bleibt – und macht Lust, den Wald mit neuen Augen zu sehen.
Erlebbare Umweltbildung e.V. veranstaltet Pilzwanderung

Die Pilzwanderung beginnt am Wanderparkplatz Wolfspfad bei Höchenschwand. Foto: Dieter Schäuble

Fabian Gebhardt (Pilzexperte, Bildmitte) und Jörg Kasseckert (Vorsitzender, 2. v.r.) begrüßen die Gruppe. Foto: Dieter Schäuble
Naturschutz zum Mitmachen
Ob hauptberuflich im Naturschutz oder ehrenamtlich bei KLIMENZ – Erlebbare Umweltbildung e.V.: Fabian Gebhardt bringt seine Leidenschaft für Natur, Umwelt und Klima aktiv ein. KLIMENZ setzt sich für gelebten Umwelt- und Klimaschutz sowie eine nachhaltige Entwicklung der Region ein – und Fabian ist mittendrin.
Als Wanderführer und Pilzexperte bietet er ein breites Spektrum an Naturerlebnissen: von spannenden Pilzexkursionen über geführte Landschaftstouren bis hin zu interaktiven Workshops für Groß und Klein. Mit Fachwissen, Begeisterung und einem Gespür für das Wesentliche macht er ökologische Zusammenhänge greifbar und verständlich.
Sein Ziel: Menschen für die Natur begeistern – und sie dazu ermutigen, selbst aktiv zu werden. Denn Naturschutz beginnt im Kleinen – und lebt vom Mitmachen.

Mit hoher Erwartung und großer Vorfreude … Foto: Dieter Schäuble
Umweltbildung mit Tiefgang
Ob im beruflichen oder ehrenamtlichen Kontext – Fabian Gebhardt (links im Bild) zeigt, wie sich praktischer Naturschutz und Umweltpädagogik sinnvoll ergänzen. Mit Fachkenntnis und Begeisterung sensibilisiert er Menschen für die komplexen Verflechtungen zwischen Klimaschutz, Biodiversität und regionaler Verantwortung.
Sein Engagement leistet einen wichtigen Beitrag zum Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen – und macht Umweltbildung für Menschen aller Altersgruppen erlebbar und greifbar.
Naturwissen aus erster Hand
Pilze sind faszinierende Lebewesen: weder Pflanze noch Tier, aber essenziell für das ökologische Gleichgewicht. Sie wirken als Zersetzer, Lebensraumgestalter und Nahrungsquelle. Der Südschwarzwald bietet mit seinem feuchten, strukturreichen Klima ideale Bedingungen für eine enorme Pilzvielfalt.
Typische Speisepilze der Region sind unter anderem:
- Steinpilz (Boletus edulis)
- Pfifferling (Cantharellus cibarius)
- Maronenröhrling (Imleria badia)
- Birkenpilz (Leccinum scabrum)
- Parasol (Macrolepiota procera)
Doch Achtung: Viele essbare Arten haben giftige Doppelgänger. Wer Pilze sammeln möchte, sollte sich sicher auskennen – oder an einer geführten Exkursion teilnehmen.

Giftiger Fliegenpilz Foto: Dieter Schäuble
Speise- und Giftpilze sicher unterscheiden
Die korrekte Bestimmung von Pilzen ist entscheidend – für den Schutz der Natur und die eigene Gesundheit. Einige Arten wie der Grüne Knollenblätterpilz oder der Pantherpilz enthalten tödliche Gifte. Auch unscheinbare Arten wie der Gifthäubling bergen erhebliche Risiken.
In den geführten Exkursionen mit Fabian Gebhardt lernen Teilnehmende:
Pilze sicher zu bestimmen
- ökologische Zusammenhänge zu erkennen
- Verwechslungsgefahren richtig einzuschätzen
Grundsatz: Nur sammeln, was eindeutig bestimmt ist.

Suche beginnt am Wegrand

Birkenpilz

Ziegenbart

Rotkappe

Stockschwämmchen

Pilzexperte

Pfifferlinge




Satanspilz

Maronenröhrling

Begeisterung steigt

Hallimarsch

Bovist

Parasol (Riesenschirmling)
Foto: Alexander Wolffgramm
alle anderen Fotos: D. Schäuble

Steinpilz

Waldameisen


Stolz breiten Pilzsammler ihre sorgfältig gesammelten Funde auf dem Tisch aus, um sie zur Bestimmung vorzuzeigen.
Fotos: Dieter Schäuble

Nach der Wanderung an der Wolfshütte Foto: Dieter Schäuble
Sammelregeln & gesetzliche Vorgaben
Beim Pilzesammeln gelten klare Regeln – zum Schutz der Artenvielfalt:
- Nur für den Eigenbedarf sammeln (meist max. 1–2 kg pro Person/Tag – regionale Abweichungen möglich)
- Geschützte Arten dürfen weder gesammelt noch beschädigt werden
- Unbekannte Pilze stehen lassen und nicht zerstören
- In Naturschutzgebieten ist das Sammeln oft verboten oder streng reglementiert
Diese Vorgaben tragen zur langfristigen Sicherung unserer Pilzbestände bei.
Pilze in der Küche
Verarbeitung & Haltbarkeit
Frisch gesammelte Pilze sollten zeitnah verarbeitet werden. Wichtig ist eine schonende Reinigung – idealerweise trocken mit Pinsel oder Tuch. Geeignete Methoden zur Zubereitung sind:
- Braten, Dünsten oder Trocknen
- Blanchieren und Einfrieren
- Einlegen in Essig oder Öl

Pilzbestimmungen durch den Pilzexperten Foto: Dieter Schäuble
Verantwortungsvoll sammeln – bewusst erleben
Mit seiner Fachkompetenz, Erfahrung und Begeisterung bringt Fabian Gebhardt Menschen die Welt der Pilze auf anschauliche, verantwortungsvolle und naturverträgliche Weise näher. Seine Arbeit zeigt, wie sich Wissen, Naturerlebnis und Umweltschutz sinnvoll verbinden lassen – für eine bewusste Begegnung mit der Natur und ein tieferes Verständnis unserer ökologischen Mitwelt.
Neugierig geworden? Mitmachen erwünscht!
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Dann bist du bei KLIMENZ.DE genau richtig! Wir freuen uns auf engagierte Menschen wie dich.
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