KLIMENZ mit BNE: Lernen, erleben, verstehen, handeln – und MACHEN

Nicht nur wollen. MACHEN! Jetzt.

Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist für KLIMENZ keine abstrakte Theorie. Sie beginnt dort, wo Menschen ihre Umwelt unmittelbar erleben, Fragen stellen, Zusammenhänge verstehen und selbst aktiv werden.

Genau diesen Ansatz verfolgt KLIMENZ – Erlebbare Umweltbildung e. V. mit seinen außerschulischen Lern- und Erlebnisorten, seinen Schul- und Bachpartnerschaften, seinen Naturerlebnistagen, seinen Umweltbildungsprojekten und einer stetig wachsenden Sammlung pädagogischer Konzepte
Diese Ausrichtung greift zentrale Elemente des UNESCO-Programms „BNE 2030“ und des deutschen BNE-Prozesses auf. BNE soll nicht auf einzelne Projekte beschränkt bleiben, sondern dauerhaft in Bildungsstrukturen verankert werden. Dabei spielen außerschulische Lernorte, Kooperationen, Partizipation und lokale Netzwerke eine wichtige Rolle.

BNE bedeutet dabei: Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Das Ziel ist nicht, Kindern und Jugendlichen fertige Antworten vorzusetzen. Es geht darum, Wissen, Orientierung und Handlungskompetenz zu vermitteln – und damit die Fähigkeit zu stärken, Zusammenhänge zu erkennen, Verantwortung zu übernehmen und an einer nachhaltigen Zukunft mitzuwirken.

BNE soll nicht auf einzelne Projekte beschränkt bleiben, sondern dauerhaft in Bildungsstrukturen verankert werden. Dabei spielen außerschulische Lernorte, Kooperationen, Partizipation und lokale Netzwerke eine wichtige Rolle.

Auch Baden-Württemberg verfolgt diesen Ansatz ausdrücklich. Das Land hat mit „BNE-BW 2030“ die strukturelle Verankerung, Qualitätsentwicklung und Sichtbarkeit von BNE als Ziele festgelegt. Das Umweltministerium beschreibt BNE als ganzheitliches Bildungskonzept; zugleich wird ein BNE-Zertifizierungsverfahren für Einrichtungen der außerschulischen, non-formalen Bildung aufgebaut.

Für KLIMENZ ist das Bestätigung und Ansporn zugleich.

Die KLIMENZ-Idee: BNE beginnt vor der eigenen Haustür

Kinder und Jugendliche müssen Natur nicht nur auf Bildern sehen.

Sie können einen Bach untersuchen.

Sie können Edelkrebs und Biber beobachten.

Sie können Makrozoobenthos fangen und unter dem Mikroskop betrachten.

Sie können Wassertemperaturen messen.

Sie können erkennen, wie sich Hitze und Trockenheit auf einen Lebensraum auswirken.

Sie können Rotkehlchen, Eisvogel und Siebenschläfer beobachten.

Sie können Libellen, Schmetterlinge und Käfer bestimmen.

Sie können Müll aus Gewässern und Wäldern entfernen.

Und sie können erleben, dass eine scheinbar kleine eigene Handlung Teil eines größeren ökologischen Zusammenhangs ist.

Das ist BNE, wie KLIMENZ sie praktisch versteht und umsetzt: Natur erleben – Zusammenhänge erkennen – Verantwortung übernehmen – gemeinsam handeln.

Waldshut:
Das Fischmobil macht Station im Garten der Stoll VITA Stiftung und bringt Gewässerökologie direkt vor die Haustür.
                                                                                             Foto: KLIMENZ

Detzeln:
Ortsvorsteherin Rosi Kyas begrüßt das Fischmobil, das KLIMENZ-Team und die jungen Naturforscherinnen und Naturforscher.
                                                                                  Foto: Dieter Schäuble

Detzeln:
Mit Kescher und Lupe auf Entdeckungstour – die Kinder untersuchen Kleintiere des Gewässers und erhalten fachkundige Erläuterungen von Biologin Ingabritta vom LFVBW.                             Foto: Dieter Schäuble

Fockelten bei Detzeln:
Clemens Friz öffnet den jungen Naturforscherinnen und Naturforschern die faszinierende Welt der Amphibien.      Foto: Dieter Schäuble

Die Mach-mit-Ökothek: Wissen, das ständig weiterwächst

Ein besonderes Profil von KLIMENZ ist die Mach-mit-Ökothek.

Sie ist keine statische Ausstellung und kein klassisches Museum. Sie versteht sich als wachsende Wissens-, Ideen- und Mitmachplattform rund um Natur, Umwelt und Klima.

Die vier zentralen Themenfelder sind:

FLORA

Pflanzen verstehen, Artenvielfalt entdecken und Lebensräume gestalten.

FAUNA

Tiere beobachten, Arten kennenlernen und Zusammenhänge zwischen Lebensräumen verstehen.

KLIMA

Klimaveränderungen erkennen, Auswirkungen verstehen und Möglichkeiten zur Anpassung und zum eigenen Handeln kennenlernen.

ABFALL

Abfall vermeiden, Ressourcen wertschätzen, Wiederverwendung fördern und Kreisläufe verstehen.

Die Mach-mit-Ökothek wird dabei kontinuierlich durch neue pädagogische Konzepte, Materialien, Beobachtungen, Projekte und Mitmachangebote ergänzt. Genau darin liegt ihre besondere Stärke: Sie entwickelt sich mit den Erfahrungen aus der praktischen Umweltbildungsarbeit weiter.

Aus einer Beobachtung kann eine Fragestellung entstehen.

Aus einer Fragestellung wird ein Lernangebot.

Aus einem Lernangebot kann ein Projekt werden.

Und aus einem Projekt entsteht im besten Fall wieder neues Wissen für die nächste Generation.

Deine Idee. Dein Blickwinkel. Dein Beitrag zum Wandel.

Das ist die Mach-mit-Ökothek.

Mach-mit-Ökothek FAUNA:
Aus einer Idee wird ein Mitmachangebot – das mobile Vogelstimmen-Memory verbindet Spielen, Zuhören und Artenkenntnis.
                                                                                             Foto: KLIMENZ

Mach-mit-Ökothek KLIMA:
KLIMENZ-Mitglieder und Unterstützer bringen die „Biodiversitätsorientierte Schwammlandschaft Unteres Steinatal“ gemeinsam voran.

Das „Grüne Klassenzimmer“ – räumliches Rückgrat der BNE-Arbeit von KLIMENZ

Lernen. Erleben. Verstehen. Mitmachen. Handeln.

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) braucht mehr als Wissen. Sie braucht Orte, an denen Menschen entdecken, fragen, ausprobieren, verstehen und selbst aktiv werden können.

Ein solcher Ort ist das KLIMENZ-Vereinsheim in der Berghausstraße 49 in Tiengen – unser „Grünes Klassenzimmer“.

Hier verbinden sich Naturerlebnis, Umweltbildung, BNE, Artenschutz, Klimaschutz, Begegnung und ehrenamtliches Engagement unter einem Dach – und zugleich unmittelbar mit der Natur.

Lernen mit Kopf, Herz und Hand

Das „Grüne Klassenzimmer“ ist kein klassischer Unterrichtsraum, sondern ein außerschulischer Lern-, Erlebnis- und Begegnungsort, an dem Wissen mit eigener Erfahrung verbunden wird.

Kinder, Jugendliche und Erwachsene können heimische Arten kennenlernen, Naturmaterialien erkunden, ökologische Zusammenhänge verstehen, an Mitmachangeboten teilnehmen und eigene Ideen entwickeln.

Aus Beobachtung wird Erkenntnis.
Aus Erkenntnis wird Verständnis.
Aus Verständnis kann verantwortungsbewusstes Handeln entstehen.

Ein Ort – viele Möglichkeiten

Das „Grüne Klassenzimmer“ schafft die räumlichen Voraussetzungen für zahlreiche Aktivitäten von KLIMENZ:

  • BNE-Angebote für Schulen, Kindergärten, Familien und Gruppen
  • Workshops, Vorträge und Mitmachaktionen
  • Naturbeobachtungen und Vermittlung von Artenkenntnis
  • Ausstellungen, Exponate und die Mach-mit-Ökothek
  • Projekte zu Biodiversität sowie zu Klima, Wasser, Boden und Abfall
  • praktische Umweltbildungsarbeit im Rahmen der zwei FÖJ-Einsatzplätze
  • Treffen von Mitgliedern, Unterstützenden und Projektpartnern
  • generationenübergreifender Austausch
  • Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Natur- und Umweltprojekten
  • Zusammenarbeit mit Schulen und weiteren Bildungspartnern
    –

Damit unterstützt das Vereinsheim die kontinuierliche Planung, Vorbereitung, Durchführung, Dokumentation und Weiterentwicklung der Bildungs- und Projektarbeit von KLIMENZ.

Schule und Verein gemeinsam aktiv

Besonders deutlich wird diese Funktion in der KLIMENZ-Schulpartnerschaft mit der Carl-Heinrich-Rösch-Schule in Tiengen.

Sie verbindet schulisches Lernen mit praktischer Natur- und Umweltbildung. Unterricht, Naturerfahrung, praktische Projekte und außerschulische Bildungsangebote greifen ineinander.

Das „Grüne Klassenzimmer“ bietet hierfür einen festen Anlauf-, Lern- und Arbeitsort.

Schule trifft Natur: Die Partnerschaft mit der Carl-Heinrich-Rösch-Schule verbindet Unterricht, Naturerfahrung und praktische Umweltbildung – mitten im „Grünen Klassenzimmer“.

FÖJ – praktische Umweltbildung vor Ort

Auch die FÖJ-Arbeit ist eng mit dem „Grünen Klassenzimmer“ und den dort gebündelten Projekten verbunden.

Hier werden Aufgaben vorbereitet, Materialien organisiert, Beobachtungen dokumentiert, Bildungsangebote unterstützt und Projekte gemeinsam mit Ehrenamtlichen und Kooperationspartnern weiterentwickelt.

Damit ist das Vereinsheim zugleich Arbeits- und Lernort für die Freiwilligendienste bei KLIMENZ. Die konkrete Ausgestaltung der FÖJ-Einsatzplätze erfolgt im Rahmen der jeweiligen Träger-, Förder- und Einsatzvorgaben. 

Willkommen im Grünen Klassenzimmer:
Das Blumen-Hochbeet verbindet Naturerlebnis, Artenvielfalt und praktisches Lernen.                                                                   Foto: KLIMENZ

Artenvielfalt zum Staunen:
Tierpräparate machen heimische Arten anschaulich und laden dazu ein, genauer hinzuschauen.                                        Foto: KLIMENZ

Gemeinsam erleben, gemeinsam lernen:
Beim Stockbrotbacken wird das Grüne Klassenzimmer zum Ort für Begegnung und gemeinsames Naturerlebnis.           Foto: Dieter Schäuble

Natur direkt vor der Haustür

Zum Lernort gehört auch das unmittelbare Umfeld. Talbach, Wiesen, Gehölze und weitere naturnahe Lebensräume ermöglichen es, Natur nicht nur zu erklären, sondern unmittelbar zu beobachten und zu untersuchen.

Die Verbindung von Innen- und Außenraum ist eine besondere Stärke des „Grünen Klassenzimmers“: Informationen, Exponate und Anschauungsmaterial lassen sich unmittelbar mit eigenen Beobachtungen und praktischen Erfahrungen verbinden.

Das KLIMENZ-Vereinsheim am Talbach:
Das „Grüne Klassenzimmer“ verbindet Innen- und Außenraum und schafft unmittelbare Zugänge zu Natur-, Umwelt- und Klimabildung.
                                                                                 Foto: Dieter Schäuble

Vom Vereinsheim zum Bildungs- und Begegnungsort

Aus dem Vereinsheim ist Schritt für Schritt ein vielseitig genutzter Bildungs-, Lern- und Begegnungsort entstanden.

Beim Familientag 2026 nutzten mehr als 300 Besucherinnen und Besucher das Gelände und die Angebote von KLIMENZ. Tierpräparate, Fühlkästen, Ökothek, Spiele und weitere Mitmachangebote machten Artenvielfalt unmittelbar erlebbar.

Solche Veranstaltungen zeigen, wie KLIMENZ Wissen, Naturerfahrung, Begegnung und eigenes Handeln miteinander verbindet.

Das „Grüne Klassenzimmer“ – mehr als ein Gebäude

Für KLIMENZ ist das Vereinsheim deshalb weit mehr als eine Adresse oder ein Raum für Vereinstreffen.

Es ist die räumliche Basis, auf der wesentliche Teile unserer Bildungs-, Begegnungs- und Mitmachangebote zusammenkommen.

Hier entstehen Ideen, werden Projekte vorbereitet und umgesetzt, Erfahrungen ausgetauscht und Ergebnisse sichtbar gemacht.

Damit ist das „Grüne Klassenzimmer“ ein zentraler Lern- und Arbeitsort von KLIMENZ und ein wichtiger Bestandteil der praktischen Umsetzung unseres Vereinszwecks.

Es verbindet dauerhaft:

BNE · Natur- und Umweltbildung · FÖJ · Schulkooperationen · Artenschutz · Klimaschutz · Ehrenamt · Begegnung

Räumlicher Anker der BNE-Arbeit

BNE ist kein einzelnes Projekt und keine einzelne Veranstaltung. Sie ist ein kontinuierlicher Bildungsprozess, der Wissen, Erfahrung, Beteiligung und eigenes Handeln miteinander verbindet.

Das „Grüne Klassenzimmer“ ist der Ort, an dem KLIMENZ seine Idee von erlebbarer Umweltbildung praktisch werden lässt.

Denn BNE lebt davon, dass aus Wissen Verständnis, aus Verständnis Verantwortung und aus Verantwortung konkretes Handeln entsteht.

KLIMENZ – Verein(t) für Natur-, Umwelt- und Klimaschutz.

Schulpartnerschaften – BNE gemeinsam erleben und gestalten

BNE wird besonders dann wirksam, wenn Schule und außerschulischer Lernort zusammenarbeiten.

Mit der Carl-Heinrich-Rösch-Schule in Tiengen verbindet KLIMENZ schulisches Lernen mit praktischer Natur-, Umwelt- und Klimabildung.

Das „Grüne Klassenzimmer“ bietet dafür einen besonderen Lernraum: Schülerinnen und Schüler können Natur unmittelbar erleben, Arten kennenlernen, ökologische Zusammenhänge untersuchen und eigene Erfahrungen sammeln.

Ob Artenvielfalt, Wasser, Klima, Boden oder Abfall – Lernen findet nicht nur im Klassenzimmer statt. Es beginnt dort, wo Kinder selbst beobachten, Fragen stellen, ausprobieren und Zusammenhänge entdecken.

Die Schulpartnerschaft steht damit beispielhaft für den BNE-Ansatz von KLIMENZ:

Wissen vermitteln. Natur erleben. Zusammenhänge verstehen. Verantwortung entwickeln. Handeln ermöglichen.

Lernen, wo Natur stattfindet

Die unmittelbare Umgebung des Vereinsheims eröffnet dafür besondere Möglichkeiten. Talbach, Wiesen, Gehölze und weitere naturnahe Lebensräume liegen direkt vor der Tür.

Was im Unterricht besprochen wird, kann hier beobachtet, untersucht und erlebt werden.

Genau darin liegt die Stärke des „Grünen Klassenzimmers“: Es verbindet Wissen mit Erfahrung und Erfahrung mit eigenem Handeln.

Gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft

KLIMENZ versteht Schulpartnerschaften als gemeinsame Bildungsarbeit.

Schulen bringen ihre pädagogische Kompetenz und ihre Schülerinnen und Schüler ein. KLIMENZ ergänzt dies mit außerschulischer Umweltbildung, Naturerfahrung, praktischen Projekten und regionalem Fachwissen.

So wird aus Zusammenarbeit gemeinsames Lernen – und aus gemeinsamem Lernen kann gemeinsames Handeln entstehen.

Gemeinsam gestalten und entdecken:
Beim Basteln und Malen wird Natur zum unmittelbaren Lern- und Erlebnisraum.                                                                               Foto: KLIMENZ

Bach-, Teich- und Schulpatenschaften:
Kinder und Jugendliche entdecken Natur unmittelbar vor Ort und lernen ökologische Zusammenhänge kennen.                      Foto: KLIMENZ

Der Abenteuer-Lernteich:
Freilandlabor im FFH-Gebiet

Am Abenteuer-Lernteich im Fockeltengraben bei Detzeln wird BNE besonders unmittelbar.

Hier verbinden sich:

Naturerlebnis – Gewässerökologie – Artenschutz – Klimaanpassung – Forschung – Umweltbildung.

Der Lernteich dient als Freilandlabor. Wasserstände und Wassertemperaturen können beobachtet und dokumentiert werden. Amphibien, Libellen, Wasserinsekten und Edelkrebse werden erlebbar. Wildtierkameras und Temperaturlogger ergänzen die klassische Naturbeobachtung durch moderne Technik.

Gerade die zunehmenden Hitze- und Trockenperioden zeigen, wie wichtig solche Lernorte sind.

Wenn der Fockeltenbach zeitweise kein Wasser führt und die Wassertemperatur im Lernteich deutlich steigt, wird Klimawandel nicht mehr abstrakt.

Er wird sichtbar. Messbar. Erlebbar.

KLIMENZ hat beispielsweise Wassertemperaturen und Wasserstände dokumentiert und im Sommer 2026 angesichts der extrem hohen Temperaturen kurzfristige Schutzmaßnahmen für den verbliebenen Lebensraum eingeleitet.

Fockelten bei Detzeln:
Schülerinnen und Schüler der CHR-Schule feiern den Abschluss einer Projektwoche – mit neuem Zaun und saniertem Abenteuer-Lernteich.
                                                                                             Foto: KLIMENZ

Der Artenschutzturm:
Lebensraum, Lernort und Monitoringstandort

Ein weiteres besonderes Element des KLIMENZ-Profils ist der Artenschutzturm Detzeln.

Der geplante Turm verbindet praktischen Artenschutz mit Umweltbildung und Beobachtung. Er soll Lebensraum für verschiedene Arten schaffen und gleichzeitig als öffentlich zugänglicher Lern- und Monitoringstandort dienen.

Damit wird aus einem Bauwerk mehr als ein Schutzprojekt.

Der Artenschutzturm kann gleichzeitig sein:

Lebensraum.
Lernort.
Beobachtungsstation.
Monitoringstandort.
Wissensspeicher.
Ort für Wissenschaft und Umweltbildung.

Besonders wertvoll ist dabei die Verbindung zwischen Artenschutz und Erkenntnisgewinn.

Welche Arten nutzen den Turm?

Wann kommen sie?

Welche Lebensbedingungen benötigen sie?

Wie verändern sich die Bestände?

Welche Auswirkungen haben Klima, Lebensraumverlust und menschliche Nutzung?

Solche Fragen machen Biodiversität verständlich – und zeigen, dass Naturschutz und Bildung unmittelbar zusammengehören.

Geplanter Artenschutzturm Detzeln:
Ortsvorsteherin Rosi Kyas und ihre Vorgängerin Esther Koch im Austausch über die Idee eines neuen Lern- und Artenschutzortes.                                                                                                  Foto: Dieter Schäuble

BNE heißt bei KLIMENZ:
selbst untersuchen

Das Themenspektrum ist bewusst breit.

Kinder und Jugendliche können bei KLIMENZ unter anderem erfahren, was

  • Biodiversität bedeutet,
  • eine Rote Liste ist,
  • ein Naturschutzwart macht,
  • ein FFH-Gebiet ist,
  • Bibermanagement bedeutet,
  • heimische Edelkrebse benötigen,
  • Gewässerökologie funktioniert,
  • Klimaveränderungen für Tiere und Pflanzen bedeuten,
  • Neophyten sind und warum ihr Management wichtig sein kann.
    .

Besonders spannend wird es dort, wo aus Theorie eine Untersuchung wird.

Makrozoobenthos

Kleintiere aus einem Gewässer werden – soweit dies fachlich, rechtlich und im Rahmen der jeweiligen Genehmigungen bzw. Vorgaben zulässig ist – vorsichtig gefangen, betrachtet, bestimmt und behutsam zurückgesetzt. Unter dem Mikroskop werden beispielsweise Larven, Flohkrebse, Plankton und Algen sichtbar. Die Tiere eröffnen damit einen unmittelbaren Zugang zur Gewässerökologie.

Wassermonitoring

Bei KLIMENZ werden unter anderem Wasserstände und Wassertemperaturen dokumentiert. Logger ermöglichen kontinuierliche Messungen. So entstehen Daten, anhand derer Veränderungen über längere Zeit nachvollziehbarer werden.

Artenbeobachtung

Rotkehlchen, Siebenschläfer, Libellen, Schmetterlinge, Amphibien, Fische und Edelkrebse werden nicht nur als Namen gelernt. 
Sie werden erlebt.

Gewässer- und Waldschutz

Achtlos oder unzulässig entsorgter Müll wird – soweit möglich und sicher – aus Gewässern und Wäldern entfernt.

Neophyten werden dort, wo dies fachlich und rechtlich sinnvoll ist, thematisiert und bearbeitet.

Damit verbindet KLIMENZ Wissen mit sichtbarer Verantwortung.

Natur erleben  –  ohne Wasser läuft nichts

Makrozoobenthos:
Kleine Gewässerbewohner eröffnen große Themen – von Biodiversität und Gewässerqualität bis zu Lebensraumverlust und Klimaanpassung.
                                                                                                Foto: LFVBW

Von der Fischzucht bis zum Edelkrebs

BNE darf neugierig machen.

Deshalb gehören auch praktische Themen dazu, die Kinder und Jugendliche unmittelbar interessieren:

Wie entwickeln sich Fische?

Was unterscheidet Spiegel- und Schuppenkarpfen?

Wie funktioniert eine nachhaltige Aufzucht?

Warum ist der heimische Edelkrebs ökologisch interessant?

Welche Bedingungen braucht er?

Welche Gefahren bestehen für heimische Krebsbestände?

Gerade solche konkreten Fragen schaffen einen Zugang zu komplexeren Themen wie Biodiversität, Gewässerqualität, Lebensraumverlust und Klimaanpassung.

Überleben unter Extrembedingungen:
Ein Edelkrebs im Fockeltengraben während der Hitzeperiode 2026. Ein Sonnensegel schaffte an dieser Stelle einen beschatteten Bereich.                                                                                         Foto: Alfred Scheuble

Heimische Edelkrebse erleben:
Bei fachlich begleiteten Bestandskontrollen wird sichtbar, wie Artenkenntnis und praktischer Artenschutz miteinander verbunden werden.                                                                                  Fotos: Dieter Schäuble

Naturerlebnistage: Die junge Generation mittendrin

KLIMENZ darf immer wieder zahlreiche Kinder und Jugendliche zu Naturerlebnistagen und Umweltbildungsangeboten begrüßen.

Dazu gehören unter anderem:

  • Schulklassen der CHR-Schule Tiengen – allwöchentlich,
  • Schülerinnen und Schüler der Hans-Thoma-Schule,
  • verschiedene Gymnasien in Waldshut-Tiengen,
  • der DRK-Schülerhort,
  • die DLRG-Jugend,
  • das FEZ – Ferienprogramm der Stadt Waldshut-Tiengen,
  • die KiTa Lauchringen,
  • die KiTa Lienheim,
  • die FÖJ-ler der Stoll VITA Stiftung,
  • Kindergeburtstage,
  • sowie Familien und weitere Gruppen.
    .

Damit entsteht ein breites Netzwerk unterschiedlicher Bildungs- und Lebenswelten.

BNE verbindet diese Welten.

Kinder lernen gemeinsam mit Jugendlichen.

Schulen treffen Vereine.

Ehrenamt trifft Fachwissen.

Natur trifft Technik.

Beobachtung trifft Wissenschaft.

Und aus einzelnen Begegnungen können langfristige Partnerschaften entstehen.

Biotoparbeit, die Wissen schafft:
Unter fachlicher Anleitung werden Gewässerlebewesen untersucht und ökologische Zusammenhänge direkt vor Ort erfahrbar.
                                                                                             Foto: KLIMENZ

Film, Kamera und Livestream: Natur digital erleben

Moderne BNE endet für KLIMENZ nicht am Waldrand.

Filme, Videos, Nachtbild- und Wildtierkameras sowie Webcams eröffnen zusätzliche Möglichkeiten.

Geplant beziehungsweise bereits eingesetzt werden unter anderem digitale Beobachtungsmöglichkeiten

  • an der Fischtreppe beim Kraftwerk Dogern,
  • am Artenschutzturm Detzeln,
  • am Abenteuer-Lernteich Fockelten
  • sowie perspektivisch am Storchenturm Tiengen.
    .

Geplant sind – soweit technisch, rechtlich und organisatorisch umsetzbar – auch Live-Übertragungen auf den Homepages von Schulen, Kindergärten, KLIMENZ, der Ortsverwaltung Detzeln und weiteren Partnern.

So kann beispielsweise ein Tierverhalten beobachtet werden, ohne das Tier zu stören.

Die Kamera wird damit nicht zum Selbstzweck.

Sie wird zum pädagogischen Werkzeug.

Nächtliche Überraschungen am Fockeltenteich:
Die Kamera dokumentiert unter anderem Fuchs, Dachs, Marder, Katzen, Ratten und Eichelhäher – und macht sichtbar, was nachts am Gewässer geschieht.                                                  Foto: Dieter Schäuble

BNE verbindet Generationen und Institutionen

Die staatlichen BNE-Strategien betonen ausdrücklich die Bedeutung von Kooperation, Vernetzung und außerschulischen Lernorten. Baden-Württemberg versteht BNE als ressortübergreifende und ganzheitliche Aufgabe. Auch beim BNE-Netzwerkforum 2026 in Stuttgart standen Kooperation, Vertrauen und die Weiterentwicklung gemeinsamer Strukturen im Mittelpunkt.

Genau hier setzt KLIMENZ an.

Unser Verein verbindet:

Schulen – Kitas – Familien – Kinder und Jugendliche – Vereine – Ehrenamt – FÖJ – Wissenschaft – Behörden – Kommunen – Fachleute – Unterstützer – Sponsoren.

Das Ziel bleibt dabei klar:

Natur-, Umwelt- und Klimaschutz erlebbar machen und Menschen befähigen, selbst Verantwortung zu übernehmen.

BNE kennt keine Jahreszeit:
Natur erleben, beobachten und verstehen – bei der Steinatal-Safari ebenso wie bei unseren zahlreichen Projekten und Veranstaltungen.
                                                                                     Foto: Rita Mandock

Gute Umweltbildung braucht gute Strukturen

Eine erfolgreiche Umweltbildungsarbeit entsteht nicht von allein.

Sie braucht Menschen.

Sie braucht Zeit.

Sie braucht Fachwissen.

Sie braucht verlässliche Lernorte.

Sie braucht Partner.

Sie braucht finanzielle Unterstützung.

Und sie braucht eine Organisation, die sich auf ihren eigentlichen Zweck konzentrieren kann.

Deshalb gilt für KLIMENZ:

Klarheit statt Unklarheit.
Verantwortung statt Schuldzuweisung.
Transparenz statt Spekulation.
Sachlichkeit statt Vorverurteilung.

Der Verein muss seine organisatorischen Kräfte konsequent auf seinen Satzungszweck konzentrieren: Umweltbildung sowie Natur-, Umwelt- und Klimaschutz.

Interne Verwaltung ist notwendig. Rechtskonforme Vereinsführung ist selbstverständlich. Transparenz und ordentliche Verfahren gehören dazu. Sie müssen jedoch dem Vereinszweck dienen und dürfen nicht zum Selbstzweck werden.

Die eigentliche Wirkung des Vereins entsteht dort, wo Menschen lernen, Natur erleben, Projekte umsetzen und gemeinsam Verantwortung übernehmen.

Mitglieder, FÖJ-Teilnehmende, Unterstützer und Sponsoren erwarten zu Recht, dass KLIMENZ seinen Satzungszweck mit Klarheit, Verlässlichkeit und Führungsstärke verfolgt.

Das bedeutet:

weniger unnötige Reibungsverluste – mehr Umweltbildung.
weniger interne Blockaden – mehr Zusammenarbeit.
weniger Bürokratie um der Bürokratie willen – mehr Wirkung.
weniger Diskussion über das Machen – mehr MACHEN.

Oder in der Sprache von KLIMENZ:

Nicht nur wollen. MACHEN! Jetzt.

BNE bei KLIMENZ: vom Wissen zur Wirkung

Die eigentliche Stärke von BNE zeigt sich nicht darin, wie viele Themen auf einer Liste stehen.

Sie zeigt sich darin, ob Menschen anfangen, Zusammenhänge zu verstehen.

Ob ein Kind beim nächsten Spaziergang Müll nicht mehr einfach liegen lässt.

Ob Jugendliche einen Bach mit anderen Augen betrachten.

Ob Schülerinnen und Schüler wissen wollen, warum ein Gewässer warm wird.

Ob jemand einen Schmetterling bestimmen kann.

Ob aus einer Beobachtung eine Frage entsteht.

Ob aus einer Frage ein Projekt wird.

Und ob aus einem Projekt langfristiges Engagement entsteht.

Genau hier möchte KLIMENZ ansetzen.

BNE bei KLIMENZ verbindet Naturerlebnis mit Wissen und eigener Verantwortung.                                                                      Logo: Marco Breyer

Fazit:
BNE ist bei KLIMENZ kein
Zusatz – BNE ist Programm

Achtlos oder unzulässig entsorgter Müll wird – soweit möglich und sicher – aus Gewässern und Wäldern entfernt.

KLIMENZ verbindet außerschulische Umweltbildung, Naturerlebnis, Artenschutz, Biodiversität, Klimaanpassung, Gewässermonitoring, digitale Medien und praktische Beteiligung zu einem ganzheitlichen Bildungsansatz.

Mit der Mach-mit-Ökothek, dem Grünen Klassenzimmer, dem Abenteuer-Lernteich, dem Artenschutzturm, den Schul- und Bachpartnerschaften und den zahlreichen Naturerlebnistagen entstehen Lernorte, an denen BNE nicht nur erklärt, sondern gelebt wird.

Dabei entwickelt KLIMENZ seine pädagogischen Konzepte kontinuierlich weiter.

FLORA. FAUNA. KLIMA. ABFALL.

Dazu kommen Wasser, Boden, Biodiversität, Artenschutz, Wissenschaft, Technik, Medien und vor allem eines:

Menschen, die mitmachen.

Denn nachhaltige Entwicklung beginnt nicht irgendwo.

Sie beginnt hier.

Vor unserer Haustür.

Am Bach.

Im Wald.

Am Lernteich.

Im Grünen Klassenzimmer.

In der Schule.

In der KiTa.

Im Verein.

Und bei jedem einzelnen Menschen, der bereit ist, hinzusehen, zu verstehen und Verantwortung zu übernehmen.

KLIMENZ steht für erlebbare Umweltbildung.

Natur verstehen. Zukunft gestalten. Gemeinsam handeln.

Und deshalb gilt auch für unsere BNE-Arbeit:

Sehen. Messen. Verstehen. Mitmachen. Handeln.

Möchtest du mehr über KLIMENZ erfahren, an Workshops und Veranstaltungen teilnehmen und Umweltbildung aktiv erleben? Dann bist du bei uns genau richtig.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – wichtig sind Interesse, Offenheit und Freude am Mitwirken. Gemeinsam gestalten wir nachhaltige Entwicklung und setzen uns aktiv für Natur- und Klimaschutz ein.

E-Mail:  info@klimenz.de
Telefon:  +49 (0)152 3898 3137
Website:  www.klimenz.de

Verein(t) für Natur-, Umwelt- und Klimaschutz

Das KLIMENZ-Vereinsheim: Idylle und Natur pur in bester Lage
Das Areal liegt in traumhaft schöner naturnaher Umgebung mit Wiesen, Äckern, Wäldern, am Talbach unterhalb des Trinkwasserschutzgebietes.                        Foto: Verein