heimatverbunden. artenreich. zukunftsorientiert.
Ein Wahrzeichen wartet auf seine Störche
Der Storchenturm prägt seit Jahrhunderten das Stadtbild von Tiengen – und trägt seinen Namen nicht ohne Grund: Einst brüteten hier regelmäßig Weißstörche. Das Klappern der großen Vögel gehörte für viele Menschen selbstverständlich zum Stadtbild und war Ausdruck einer lebendigen Kulturlandschaft.
Heute setzt sich KLIMENZ.DE dafür ein, die Voraussetzungen für eine mögliche Rückkehr der Weißstörche zu verbessern und Natur, Heimatgeschichte sowie Umweltbildung miteinander zu verbinden.

Von Schülern der Hans-Thoma-Schule gebastelt Foto: Dritan Pengili
Der Landschaftspark Riedwiesen schafft neue Lebensräume
Eine wichtige Grundlage für die Wiederansiedlung der Störche entsteht unmittelbar vor den Toren Tiengens. Mit dem rund fünf Hektar großen Landschaftspark Riedwiesen der Gemeinde Lauchringen entwickelt sich eine vielfältige Naturlandschaft mit neuen Wiesenflächen, Feuchtbiotopen, Auenbereichen, naturnahen Bachstrukturen und mäandrierenden Gewässerabschnitten.
Beste Bedingungen für den Weißstorch
Für den Weißstorch sind solche strukturreichen Landschaften von besonderer Bedeutung. Feuchte Wiesen, offene Auenbereiche und naturnahe Gewässer bieten ideale Voraussetzungen für die Nahrungssuche.
Amphibien, Insekten, Regenwürmer, Fische und Kleinsäuger bilden die Grundlage für einen reich gedeckten Tisch. Mit jedem neuen Feuchtbiotop und jeder ökologisch aufgewerteten Fläche wächst damit auch die Chance, dass der Storchenturm seinem Namen eines Tages wieder gerecht werden kann.

Hier entsteht zukünftig eine vielfältige Naturlandschaft mit neuen Wiesenflächen, Feuchtbiotopen, Auenbereichen, naturnahen Bachstrukturen und mäandrierenden Gewässerabschnitten – ideal für Weißstörche. Foto: KLIMENZ

Der Weißstorch („Meister Adebar“) ist ein wichtiger Botschafter für intakte Feuchtwiesen, Auenlandschaften und artenreiche Kulturlandschaften. Foto: KLIMENZ
Renaturierung, Klimaanpassung und Biodiversität gehören zusammen
Diese Zusammenhänge standen auch im Mittelpunkt zahlreicher Veranstaltungen von KLIMENZ. Dabei wurde deutlich, wie eng natürlicher Wasserrückhalt, Klimaanpassung und Artenschutz miteinander verbunden sind.
Der Landschaftspark Riedwiesen zeigt beispielhaft, welche Mehrfachwirkung naturnahe Landschaftsentwicklung entfalten kann: Wasser bleibt länger in der Fläche, Lebensräume werden vielfältiger und die Artenvielfalt wird nachhaltig gestärkt.
Kinder geben der Natur eine Stimme
Besonders gefreut hat uns, dass sich die Schülerinnen und Schüler der Hans-Thoma-Schule Tiengen im Rahmen des Schwyzertags intensiv mit dem Storchenturm beschäftigt haben.
Der Wunsch vieler Kinder, dass auf dem historischen Wahrzeichen künftig wieder Weißstörche brüten, zeigt eindrucksvoll, wie eng Heimat, Natur und Zukunft miteinander verbunden sind.

KLIMENZ-Mitglied Dritan Pengili, Lehrer an der Hans-Thoma-Schule Tiengen. bastelte mit seiner Klasse den Storchenturm Tiengen und gewann damit beim Schwyzertag Kunstwettbewerb für Schulen einen Preis. Foto: Verein
Ein besonderer Dank für gelebte Umweltbildung
Ein besonderer Dank gilt unserem KLIMENZ-Mitglied Dritan Pengili, Lehrer an der Hans-Thoma-Schule Tiengen.
Mit seinem Engagement begeistert er Kinder und Jugendliche für Natur, Biodiversität und Heimatgeschichte. Er zeigt, wie wertvoll die Verbindung von Schule, Umweltbildung und praktischem Naturschutz ist.


((Fotobearbeitung in Prozess)).
Gemeinsam für eine lebendige Zukunft
Gemeinsam möchten wir dazu beitragen, dass der Storchenturm eines Tages wieder das wird, was er einst war: das Zuhause der Weißstörche – und ein lebendiges Symbol dafür, wie Renaturierung, Umweltbildung und gemeinschaftliches Engagement unsere Heimat nachhaltig bereichern.
KLIMENZ.DE macht Biodiversität erlebbar – für heute und für kommende Generationen.

Möchtest du mehr über KLIMENZ erfahren, an Workshops und Veranstaltungen teilnehmen und Umweltbildung aktiv erleben? Dann bist du bei uns genau richtig.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – wichtig sind Interesse, Offenheit und Freude am Mitwirken. Gemeinsam gestalten wir nachhaltige Entwicklung und setzen uns aktiv für Natur- und Klimaschutz ein.
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