KLIMENZ – Erlebbare Umweltbildung e. V.

Die Steinaversickerung ist ein geheimnisvolles Phänomen, bei dem Wasser durch Gesteinsspalten verschwindet, was das Ökosystem, den Wasserhaushalt und das Mikroklima beeinflusst. Dieses einzigartige Naturereignis umfasst zwei Canyons und das trockengefallene Flussbett (Wadi), das nur nach starken Regenfällen Wasser führt. Früher war die Steina ca. 10 Wochen versickert – 2023 waren es fast 10 Monate (!) –  bedingt durch Hitzesommer/Dürren.

Die Einzigartigkeit, Schönheit und Seltenheit dieses mystischen Naturphänomens sowie die Möglichkeit, im trockengefallenen Bachbett (Wadi) zu wandern, den Anblick eines Wasserfalls ohne Wasser (!) zu erleben und die beiden geologisch spannenden Canyons sollten Natur- und Umweltschütern sowie Schulklassen besser zugängig gemacht werden. Eine Aussichtsplattform und der Startpunkt für eine “Steinatal-Safari” würden die Besuchererfahrung bereichern. Naturdenkmäler gelten als „Botschafter“ des Umweltgedankens, da sie das Schutzgut eindrücklich darstellen und aufwerten.

Wasserfall ohne Wasser:
Nach der Steinaversickerung folgen zwei Canyons und das Wadi zum “Teufelsloch” (Wasserfall ohne Wasser)         Fotos: Vanessa Kasseckert 

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Im Wadi:
Ein trockengefallenes Bachbett wird Wadi genannt. In den verbleibenden Gumpen (links) müssen Fische und seltenen Steinkrebse gerettet und Müll geborgen werden.

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Müllsammler im Wadi:
Wanderer sammeln Müll im Wadi. Im trockengefallenen Bachbett suchen Michael Summ (rechts) und seine Kinder das für Tiere tödliche Plastik.       Fotos: Verein

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Im Canyon:
In den steilen Felswänden der beiden Canyons brüten Wasseramsel und Eisvogel; ein spannendes Naturerlebnis und Geologiephänomen. 

CleanUp im Auenwald und Canyon:
Aktivisten v.r.n.l. Jörg Kasseckert (KLIMENZ), Andreas Otte (KLETTGAU CLEANERS), Raymond Vöstel (LANDESFISCHEREIVERBAND), ehrenamtliche Helfer und Michael Summ (KLIMABÜNDNIS). Foto: Verein

Fazit

Die Steinaversickerung, ein mysteriöses Phänomen, bei dem Wasser durch Gesteinsspalten verschwindet und das Ökosystem, den Wasserhaushalt und das Mikroklima beeinflusst, umfasst zwei Canyons und ein Wadi, das nur nach starken Regenfällen Wasser führt und in den vergangenen Hitzesommern fast 10 Monate trocken blieb. Als einzigartiges Naturereignis und „Botschafter“ des Umweltgedankens verdient die Steinaversickerung mehr Aufmerksamkeit und bessere Zugänglichkeit für Besucher, Schulklassen und Umweltschützer.

Nutzen

Wertschöpfung:

BNE (Geologie, Limnologie, Biologie),

Sensibilisierung für Zusammenspiel Oberflächen- und Grundwasser,
Artenvielfalt,
Rettung Fische/Krebse,
Wandern im Wadi,
sanfter Tourismus,

Alleinstellungsmerkmal ähnlich wie Donauversickerung

Kosten

Förderanträge:

Wegweiser zur Versickerung,
Infotafeln,
Webcam Versickerung,
Webcam Austritt,
Pegelmessstab/-Logger,

QR-Code, 
Verkehrssicherung,
Videoübe
rwachung (illegale Müllentsorgung)

Anschubfinanzierung
für Planungsbüro (Gesamtkonzept)