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SUMMARY:Wiederansiedlung Störche in Tiengen?
DESCRIPTION:Ein Turm. Ein Symbol. Eine Chance. \nWiederansiedlung von Störchen am Storchenturm Tiengen?\nDiskutieren Sie mit uns in einem Workshop, wie der Storchenturm wieder zum lebendigen Wahrzeichen werden kann – mit echten Störchen!\n																														\n                                                                                                               Foto: Dieter Schäuble\nIst der Storchenturm bereit für die Rückkehr der Weißstörche?\nDer Storchenturm in Waldshut-Tiengen trägt seinen Namen nicht ohne Grund: Einst nisteten hier regelmäßig Weißstörche – ein vertrauter Anblick, den viele Bürgerinnen und Bürger noch gut in Erinnerung haben.\nHeute stellt sich eine zentrale Frage:Bietet die Umgebung des Storchenturms auch heute noch geeignete Lebensräume für diese geschützte Vogelart?\nDie geplante Wiederansiedlung der Weißstörche ist ein ökologisch anspruchsvolles und langfristig angelegtes Projekt. Im Fokus steht die Prüfung, ob die örtlichen Bedingungen – Lebensraum, Nistplätze, Schutz und Betreuung – den heutigen Anforderungen der Tiere gerecht werden.\nLebensräume – Nahrung und Struktur\nWeißstörche sind auf strukturreiche, offene Landschaften mit feuchten Wiesen und flachen Gewässern angewiesen. Nur dort finden sie ausreichend Nahrung: Frösche, Insekten, Regenwürmer und Kleinsäuger bilden ihre Ernährungsgrundlage.\nEin zentraler Hoffnungsträger ist die geplante Renaturierung der Wutach: Durch neue Feuchtbiotope, natürliche Mäandrierungen und eine ökologisch verbesserte Flusslandschaft entstehen wieder ideale Lebensräume – ein entscheidender Faktor für die Rückkehr der Störche.\nNistplätze – Storchenturm und Stadtmühle im Fokus\nZwei historische Gebäude bieten sich als potenzielle Brutplätze an:\n\nStorchenturm: Mit einer stabilen, störungsfreien Horstplattform könnte der Turm wieder als traditioneller Nistplatz dienen. Die dafür nötigen baulichen Maßnahmen sind in Planung.\nStadtmühle: Auch hier besteht Potenzial. Eine neue Nistplattform in Verbindung mit einem angrenzenden Freigehege und einer Voliere würde ideale Bedingungen schaffen – auch für verletzte oder dauerhaft betreute Tiere.\n\nRuhe und Schutz – Schlüssel zum Bruterfolg\nStörche sind in der Brutzeit von Februar bis Juli besonders störungsempfindlich. Lärm, Bauarbeiten oder der Zugang durch Menschen können den Bruterfolg gefährden. Auch Prädatoren wie Marder stellen eine Gefahr dar.\nDeshalb sind gezielte Schutzmaßnahmen notwendig:Ein konsequenter Brutschutz vor Störungen ist unerlässlich, wenn die Wiederansiedlung gelingen soll.\nLangfristige Betreuung – Fachwissen zählt\nDie Wiederansiedlung braucht nicht nur geeignete Lebensräume, sondern auch kontinuierliche Betreuung durch Fachleute:\nEin erfahrener „Storchenvater“, unterstützt von Ornithologen, Biologielehrkräften sowie dem städtischen Umwelt- und Citymanagement, soll das Projekt fachlich begleiten.Regelmäßige Beobachtungen, die Pflege der Nistplätze und – falls erforderlich – eine gezielte Zufütterung gehören ebenfalls dazu.\nUmweltbildung – Störche live erleben\nEin besonderer Höhepunkt wird die Live-Übertragung vom Horst – abrufbar auf KLIMENZ.DE, im Weltladen oder direkt vor Ort am Turm.\nSo können Schulen, Kindergärten, Bürgerinnen und Touristinnen das Brutgeschehen hautnah miterleben.Diese moderne Verbindung von Technik und Naturbeobachtung macht ökologische Zusammenhänge greifbar – ein wertvoller Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).\nSelbstverständlich wird die Kamera tierschutzgerecht installiert und entspricht allen Anforderungen an Datenschutz und Privatsphäre.\nEin Projekt für Mensch und Natur\nDie Machbarkeitsstudie zur Wiederansiedlung der Weißstörche ist mehr als ein Naturschutzprojekt –sie ist ein kulturelles und identitätsstiftendes Anliegen für Waldshut-Tiengen.\nGemeinsam mit Ihnen möchten wir den Storchenturm wieder mit Leben füllen – und mit echten Störchen!\nDiskutieren Sie mit, bringen Sie Ihre Ideen ein und werden Sie Teil eines Projekts, das ökologische Verantwortung und regionale Identität miteinander verbindet.\n\n																														\n…  und im Weltladen neben dem Storchenturm gibt´s bereits die “Storchenturm-Uhr”                                                                                                                                      Foto: Verein\n																														\nKLIMENZ informiert\nWer macht mit?Breite Bevölkerungsschichten aller Altersklassen, Schulen, Verwaltung\nTerminSamstag, 26. September 2026, 15:00 – 17:00 Uhr.\nTreffpunktKLIMENZ-Vereinsheim, Berghausstraße 49, Tiengen (unterhalb Schützenheim, Ex-Kleintierzüchter Tiengen).\nKostenWorkshop kostenfrei, Spenden willkommen\nBetreuungdurch Experten-Team\nKapazität15 Teilnehmer, Anmeldung erforderlich\nHinweiseTeilnahme auf eigene Gefahr. Die Teilnehmer sind einverstanden, dass während der Veranstaltung Fotos gemacht werden, die wir ausschließlich für Öffentlichkeitsarbeit von “Erlebbare Umweltbildung e.V.” verwenden.\nKLIMENZ – Verein(t) für Natur-, Umwelt- und Klimaschutz\n
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